Gut gemacht!

Die bunte Welt der Apps

Für fast alles gibt es heute eine App: für ein schnelles Spiel zwischendurch, zum Senden von lustigen Nachrichten und Videos an Freunde oder zum Vokabeln-Lernen. Und fast jeder benutzt sie.
Apps haben es in sich: sie können eine Menge, wollen dafür aber manchmal auch etwas von dir. Zum Beispiel wollen sie viel über dich wissen, wenn du sie benutzt: Wo bist du gerade? Wen hast du in deinen Kontakten? Oder sie wollen, dass du Geld ausgibst, obwohl die App doch eigentlich kostenfrei ist. Damit du weißt, worauf du bei Apps achten musst, haben wir einige taffe Tipps zum Thema für dich gesammelt.
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Auf deinem Smartphone oder auch Tablet kannst du bestimmen, was Apps auf deinem Gerät dürfen und was nicht. Also ob sie zum Beispiel auf deine Kontakte zugreifen dürfen. Das machst du in dem Bereich "Einstellungen" auf deinem Handy oder Tablet. Wie genau es funktioniert, hängt davon ab, was für ein Gerät du hast. Vielleicht klickst du einmal durch dein Gerät und guckst, wie das bei dir funktioniert. Dabei kannst du eine Menge entdecken.
Wenn du dein erstes Smartphone oder Tablet bekommst, frage deine Eltern, wie ihr mit Apps umgehen wollt. Sprecht darüber, ob du selber Apps herunterladen darfst oder ob das deine Eltern für dich übernehmen. Für Apps, die etwas kosten, könnt ihr einen Betrag festlegen, den du im Monat ausgeben kannst. Kannst du schon gut mit deinem Taschengeld umgehen? Dann kannst du deinen Eltern vielleicht vorschlagen, dass du damit selbst Apps bezahlst, die etwas kosten. So kannst du ihnen zeigen, dass sie dir vertrauen können, wenn es um Apps und Geld geht.
Am sichersten ist es, Apps aus den offiziellen App Stores herunterzuladen. Warum solltest du Apps besser nicht irgendwo von irgendeiner komischen Webseite installieren? Weil die offiziellen Shops jede App prüfen, bevor sie sie in anbieten. Sie wollen ja nicht, dass sich jemand bei ihnen beschwert, wenn eine App nicht funktioniert. Apps, die irgendwo anders angeboten werden, können eher einmal Fehler haben oder Ärger machen.
Auch wenn du deine Apps nur in den offiziellen App Stores kauft, heißt es „Aufpassen!“. Wenn du selbst eine neue App installieren darfst, pass gut auf, was passiert. Taucht ein komischer Link in einer fremden Sprache auf? Wird Werbung gezeigt, die du gar nicht sehen willst? Wenn du etwas nicht verstehst, zeig es deinen Eltern oder zum Beispiel deinen älteren Geschwistern.
Viele Apps kosten erst einmal nichts, wenn man sie herunterlädt. Aber es kann sein, dass man auf einmal doch etwas bezahlen musst. Das nennt man dann „In-App-Käufe“. In einem Spiel kann es zum Beispiel passieren, dass dir angeboten wird, schneller voran zu kommen, wenn du etwas Geld ausgibst: „Kaufe zusätzliche Diamanten, um direkt ins nächste Level zu kommen!“ Wenn du so etwas liest, denke daran, dass es jedes Mal Geld kostet, wenn du bei so etwas mitmachst.
Bei Apps gibt es Empfehlungen dazu, wie alt jemand sein sollte, um die App zu benutzen. Das funktioniert genauso wie bei Filmen. Wenn du eine App entdeckst, die ganz toll klingt, aber für die du eigentlich fünf Jahre älter sein solltest, lass lieber die Finger davon. Überleg doch mal, warum die App wohl erst ab 16 Jahren ist? Falls du dir nicht sicher bist, ob eine App schon etwas für dich ist, frag am besten deine Eltern.
Datenschutz ist auch bei Apps eine wichtige Sache. Das heißt, du solltest aufpassen, was mit deinen Daten passiert. Zu diesen Daten gehören dein Name, aber zum Beispiel auch deine E-Mail-Adresse oder deine Kontakte. Auch die Information, wo du gerade bist, gehört dazu. Damit die Landkarten-App dir zeigen kann, wie du am schnellsten zum nächsten Eiscafé kommst, muss sie wissen, wo du bist. Aber muss die Spiele-App auch wissen, wo du gerade bist? Das geht die doch eigentlich gar nichts an, oder? Falls du nicht willst, dass eine App deinen Standort kennt, kannst du das auf deinem Gerät einstellen.